Wie funktioniert Elektroakupunktur?

Bei der Elektro-Akupunktur werden keine Nadeln gesetzt, sondern die Leitfähigkeit des Gewebes wird an bestimmten Akupunkturpunkten gemessen.

 

Durch Anlegen einer geringen Netzspannung (bis zu einem Volt) zwischen einer Elektrode, die der Patient in der Hand hält und einer Elektrode am Messgriffel des Behandlers wird an dem Messgriffel ein geringer Strom erzeugt, der ca. 10 Mikro-Ampère entspricht. Auf der normalen Haut lässt sich ein Reaktionsstrom von weniger als 1 Mikro-Ampère messen. An den bekannten Akupunktur-Punkten misst man jedoch zwischen 4 und 100 Mikro-Ampère Reaktionsstrom.

Da verschiedene Akupunkturpunkte Bezug zu verschiedenen Organen im Körper haben, lässt die Messung an diesen Punkten auf den energetischen Zustand der jeweiligen Organe schließen. Je nach Höhe des Messwertes sind verschiedene Belastungen ableitbar, so weisen Messwerte von über 80 Mikro-Ampère auf entzündliche Prozesse hin, Messwerte von unter 40 Mikro-Ampère hingegen auf degenerative (abbauende) Prozesse in dem betroffenen Organ. Ein Messwert von ca. 50 Mikro-Ampère gilt als Idealbereich. 

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